01. - 02. Oktober: ZukunftsWerkStadt - Lass mal gemeinsam machen! Programm

Legale Open-Air-Fläche(n) im Viertel

von Jan

QGI-Themen Der Quartier-Gemeinwohl-Index (QGI) zeigt an, was sich Menschen für eine gemeinwohlorientierte Entwicklung des Hansaviertels wünschen. In Orientierung daran können sich Projekte für das Viertel entwickeln.
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Begegnungsorte

Kunst & Kultur

Vernetzung

Projektstatus

abgelehnt

benötigte Fördersumme

10176€

Beschreibung

Open Airs sind beliebte Begegnungsorte im und um das Hansaviertel herum. Außerdem sind sie ein wichtiges Format für die hiesige Subkultur, um sich zeigen und entwickeln zu können. Doch bürokratische Hürden und ein Mangel an nutzbaren Flächen drängen sie in einen Rahmen fragwürdiger Illegalität, was eine Reihe weiterer Probleme nach sich zieht: Belastung durch Lautstärke, Vermüllung illegal genutzter Flächen, empfindliche Strafen für Veranstalterinnen.Als Verein „...“ möchten wir im Dialog mit der Stadt und den Kollektiven aus dem Hansaviertel und dem Rest Münsters eben diese Probleme angehen und Lösungen finden, um nutzbare Flächen für Open Airs zu gewinnen.Mit der Fördersumme des Hansaforum beschaffen wir neben Lautsprechern, einer Stromquelle, Zelten und Lösungen für den Abfall auch Lastenräder, um ein die Veranstaltungen so klimaneutral wie möglich durchführen zu können. Neben des Transports des Equipments von einem zentralen Lagerort im Viertel möchten wir die Lastenräder auch für anderweitige Nutzung zur freien Verfügung stellen.Die spätere Nutzung der legalen Fläche(n) wird vom Verein organisiert. Die Belegung wird durch ein digitales Buchungsportal verwaltet, über welches sich veranstaltende Kollektive anmelden können. Vor dem Start soll in einem großen Plenum aus Verantwortlichen der Stadt bzw. Der Politik, Veranstalterinnen, dem Verein und weiteren interessierten Menschen ein “Veranstaltungsführerschein” erarbeitet werden. Dieser weist klare Regeln für die Nutzung der Fläche(n) aus, garantiert im Umkehrschluss bei Einhaltung der Regeln dann die Durchführung der Veranstaltung. Durch ein solches Konzept sollen die Belastungen für Außenstehende* (durch Müll, Lärm…) verhindert werden und zugleich den Kollektiven die Sicherheit geben, ihre Veranstaltungen in einem legalen Rahmen durchführen zu können.

Vision für's Viertel

In zwei Jahren ist die Open Air-Szene über den Verein vernetzt und hat einen legalen, städtischen Raum zum festen Veranstaltungsort ausgestaltet. Nahezu wöchentlich finden hier im Sonnenschein Veranstaltungen statt und bereichern das kulturelle Leben des Viertels als Bindeglied zwischen Bars und Clubs. Aufgrund der gemeinsamen Verpflichtung durch einen „Veranstaltungsführerschein“ haben sich Probleme wie Vermüllung und Lärmbelästigung gelöst. Die vielfältigen Ideen der beteiligten Kollektive sind eine Bereicherung für die Kultur im Viertel und sorgen dafür, dass die Sommermonate noch bunter verlebt werden können.

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