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Begegnungsorte

moderiert von Lisa

Die Schaffung eines zentralen, unabhängigen Begegnungszentrums im öffentlichen Raum für Nachbarschaft, lokales Gewerbe und lokale Institutionen im Viertel.

  • Die Begegnungsorte sind möglichst frei zugänglich.
  • Die Begegnungsorte sind partizipativ gestaltet und/oder weiterentwickelt worden.
  • Bereits bestehende Begegnungsorte, -gruppen und Institutionen werden anhand der Bedürfnisse und Wünsche der Menschen im Hansaviertel weiterentwickelt.
  • Bis zum Jahr 2022 sollen mindestens fünf Begegnungsorte geschaffen oder reaktiviert werden.

Es sollen Orte geschaffen werden, an denen Begegnungen stattfinden können, wie zum Beispiel Bürger*innenbüros. Hier können Menschen sich beispielsweise Informationen zu stattfindenden Projekten, Angeboten und Aktivitäten einholen oder sie dort wahrnehmen. Zudem können Räume wie zum Beispiel Freiflächen, Sportanlagen, Spielplätze oder Bänke als neue Begegnungsorte verwendet werden. Andererseits sollen auch bereits existierende Orte und Institutionen, die Begegnungen ermöglichen, sichtbarer werden. Diese sollen wieder mehr im Bewusstsein der Anwohner*innen etabliert werden und so als Begegnungsorte wahrgenommen werden können.

Die Begegnungsorte sollen möglichst frei zugänglich sein. Diese sog. „Niedrigschwelligkeit“ umfasst zahlreiche Dimensionen:

  • Die Begegnungsorte sollen für alle zugänglich sein.
  • Die Sprache soll keine Hürde sein: Bewohner*innen mit nicht-deutschem Sprachhintergrund können ebenfalls an den Orten partizipieren.
  • Die Begegnungsorte sind finanziell für sämtliche Viertelbewohner*innen zugänglich: Die Nutzung von Freiflächen, Aktivitäten, Angeboten oder ähnlichem ist kostenlos oder zumindest preisgünstig. Teilweise ausgeschlossen sind hier Gewerbestrukturen, die beispielsweise durch Viertelmärkte oder Ähnliches gegeben sind. Es soll kein Konsumzwang bestehen. Angebote können genutzt werden, ohne dass etwas konsumiert und bezahlt werden muss.
  • Die beschriebene Niedrigschwelligkeit bezieht sich auch auf eine allgemeine Barrierefreiheit. Menschen mit körperlichen, geistigen und psychischen Handicaps wird der Zugang ganzheitlich ermöglicht.
  • Barrierefreiheit meint zudem die Gestaltung von generationsübergreifend zugänglichen Orten.
  • Die Begegnungsorte sollen nicht herkunftsspezifisch gestaltet sein.
  • Bei der Schaffung oder Reaktivierung der Begegnungsorte sollten sogenannte Angsträume vermieden werden: Dunkle Ecken oder Ähnliches sind nicht gewünscht.

Die Schaffung und Reaktivierung der Begegnungsorte soll partizipativ angelegt sein. Die Orte sollen partizipativ progressiv durch weitere Viertelbewohner*innen mitgestaltet werden. Progressiv meint an dieser Stelle die fortlaufende Entwicklung der Orte in Anlehnung an sich wandelnde Bedürfnisse, Wünsche und Bedarfe der Menschen im Hansaviertel.

  • Die Anzahl von Begegnungsorten, -gruppen und Institutionen
  • Bestandsaufnahme der bereits existierenden Begegnungsorte, -gruppen und Institutionen
  • Evaluation der Bedürfnisse und Wünsche der Menschen im Hansaviertel
  • Schwarzes Brett
  • Info- und Kontaktbörse
  • Offenes Café ohne Konsumzwang
  • Offene Bühne
  • Wechselnde Wochenmärkte
  • Regelmäßiger Hansaflohmarkt
  • Angebote speziell für ältere Menschen des Viertels
  • (Winter-)Viertelfest
  • Markt der Möglichkeiten: Workshops, Handwerk, Kunst, Kultur, lokales Gewerbe, offene Werkstatt, Töpfern, Holzarbeiten, Tauschen, Austausch und Begegnung
  • Volksküche, Pizzaofen bauen, Pizza- und Brotbackaktionen
  • Quartiersunterkunft

Dein Projekt entspricht unserem Ziel, wenn es dazu beiträgt, möglichst frei zugängliche Begegnungsorte im Viertel zu schaffen oder bestehende aufzuwerten.