Soziokultureller Kunstraum Gasometer / sozialpalast e.V.

von David

QGI-Themen Der Quartier-Gemeinwohl-Index (QGI) zeigt an, was sich Menschen für eine gemeinwohlorientierte Entwicklung des Hansaviertels wünschen. In Orientierung daran können sich Projekte für das Viertel entwickeln.
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Begegnungsorte

Kunst & Kultur

Nachbar:innenschaft

Vernetzung

Projektstatus

Gefördert

bestätigte Fördersumme

20000€

Beschreibung

Der Gasometerkessel und das dazugehörige Technikhaus sollen dauerhaft zu einem Ort der kulturellen und sozialen Zusammenkunft werden: Soziale Initiativen, Kunstschaffende, Bewohner*innen des Viertels und die interessierte Stadtöffentlichkeit sollen das Gelände des Gasometers mitgestalten können. Die Idee ist, dass professionelle Künstler*innen, künstlerisch tätige Laien verschiedener Disziplinen, kreative Jugendliche und Senior*innen sowie soziale Initiativen aufeinandertreffen und gemeinsam tätig werden. Von Performance-Kunst über Workshops mit Jugendlichen und Stadtteilfesten bis hin zum regelmäßigen Treffpunkt zivilgesellschaftlicher Initiativen soll sich das Areal so zum Zentrum der selbstbestimmten künstlerischen und sozialen Teilhabe entwickeln: ein Experimentierfeld, das allen offensteht.
Wir wollen unser Projekt auf dem Gasometer-Gelände verwirklichen, weil das rostrote Kranzgerüst des Gasometers sowie das alte Technikhaus mit seinen denkmalgeschützten Pumpen zu den sichtbarsten Überbleibseln der Industriegeschichte des Hansaviertels zählen. Wir begreifen sie als städtebauliche und architektonische Juwelen, die wir erhalten wollen. Beim Erschließen des Areals für eine kontinuierliche kulturelle und soziale Nutzung werden wir daher besonders darauf achten, ihren industriellen Charme zu erhalten und mit ihm zu arbeiten. Der soziokulturelle Kunstraum am Gasometer soll also sowohl ein Ort der Vielfalt und des kulturellen Lebens, als auch ein Projekt der (kulturellen) Denkmalpflege werden.

Vision für's Viertel

Das gazometer ist ein unabhängiges, antikapitalistisches, nicht kommerzielles Zentrum für emanzipatorische, feministische politische (marginalisierte) Kultur in Münster. Hier finden Veranstaltungen aller Art, mit niedrigschwelligem Zugang statt: Von Lesungen, und Konzerten über politische Diskussionsrunden, Workshops bis hin zu Ausstellungen, Artist-in-Residence und Festivals. Hier findet Gesellschaftskritik in Kunst und politischer Diskussion ihren Ausdruck. Daneben bietet das gazometer auch ständige Übungs- und Begegnungsräume für diverse Vereine, ist Nachbar:innen-Treff und Impulsgeber:in für eine alternative Stadtentwicklung. Das Gazometer-Kollektiv lebt die Infrastruktur des gazometer. Es besteht aus einer Gruppe diverser Menschen, die aus den unterschiedlichsten Bereichen zusammenkommen, mal weniger, mal mehr Erfahrungen haben, gemeinsam lernen und ihr Wissen teilen – mit allen für alle. Das Gelände gehört dem Kollektiv dauerhaft.

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