Dein Viertel. Deine Zukunft. Dein Projekt für Hansa! Bewirb dich jetzt mit Deiner Idee auf eine Förderung im Hansaforum. Bewerben

Zuhören statt wegschauen – Münsters vergessene Stimmen

von Daniel

QGI-Ziele Der Quartier-Gemeinwohl-Index (QGI) zeigt an, was sich Menschen für eine gemeinwohlorientierte Entwicklung des Hansaviertels wünschen. In Orientierung daran können sich Projekte für das Viertel entwickeln.
Mehr Infos

Begegnungsorte

Bildung

Gerechtigkeit

Inklusion

Vernetzung

Projektstatus

Beworben

benötigte Fördersumme

9400€

Beschreibung

Es gibt viele Formate und Medien in Münster die sich mit den "Lichtgestalten" der Stadt be-schäftigen. Politik und Wirtschaft steht dabei im Vordergrund. An diesem Punkt möchten wir intervenieren und den Menschen eine Stimme geben, die es verdient haben, ihre Geschichte erzählen zu dürfen. Sie sind ebenso bekannt wie unser "Establishment" in Münster. Dennoch weiß niemand etwas über Sie. Der Bremer Platz, Hauptbahnhof und andere dunkle Ecken un-serer Stadt sind ihr zu Hause. Obdachlosigkeit und Armut sind ihre stetigen Begleiter. Daher möchten wir einen Podcast mit bis zu 5 Episoden á 45-60 Minuten. starten.

Vision für's Viertel

Es gibt für dieses Projekt eine große Schnittmenge mit den Zielen des QGI. Wir schaffen einen realen (während der Aufnahmen, Kontaktaufnahme und Betreuung) als auch digitalen Begeg-nungsraum zwischen Menschen verschiedener sozialer Milieus. Dadurch möchten wir Ängste, Bedenken und Kontakthürden abbauen und dem Bildungsauftrag des Projekts „Hansaforum“ nachkommen. Zudem findet eine soziale und gesellschaftliche Vernetzung zwischen verschie-denen Milieus statt. Die damit verbundene offen gezeigte Toleranz und geschaffene Transpa-renz ermöglicht ein Empathiepotenzial und schafft Verständnis für alle sozialen, gesellschaftli-chen oder ethnischen (Rand-)gruppen. Der Inklusionsfaktor wirkt hier wohl am stärksten hin-ein. Gilt doch die Vielfalt des Viertels und der Stadt als große Stärke nach außen, so sollte und muss dieses Thema von innen heraus in den Fokus der Stadt gerückt werden. Die aktuellen Nachverdichtungs- und Stadtentwicklungspläne führen zudem dazu, dass weniger Platz für obdachlose Menschen zur Verfügung steht und diese in andere Gebiete der Stadt gedrängt werden. Schlussendlich schwebt über allen die faire Behandlung aller Menschen. Egal ob be-nachteiligt oder privilegiert. Solidarität ist in diesen Zeiten immer schwieriger zu finden. Hat doch die Corona-Krise dazu geführt, dass die soziale Schere noch weiter auseinanderklafft. Gebt denen eine Stimme, die es verdient haben, gehört zu werden.

0 Unterstützer*innen

Unterstütze die Idee Zuhören statt wegschauen – Münsters vergessene Stimmen.
Deine Daten werden nicht veröffentlicht (Pflichtfelder *).

Dient der Zuordnung der Supporter zur Idee. Nicht bearbeiten!