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Hansa blüht auf – Lebendige Balkone

von Monique

QGI-Themen Der Quartier-Gemeinwohl-Index (QGI) zeigt an, was sich Menschen für eine gemeinwohlorientierte Entwicklung des Hansaviertels wünschen. In Orientierung daran können sich Projekte für das Viertel entwickeln.
Mehr Infos

Bildung

Erholung

Grünflächen

Klimapositivität

Nachhaltigkeit

Nachbar:innenschaft

Projektstatus

Gefördert

bestätigte Fördersumme

1100€

Beschreibung

Liebe interessierte Teilnehmer*innen oder Unterstützer*innen, bitte meldet euch zeitnah über das Hansaforum oder hansabluehtauf@gmx.de, denn Ende Mai geht die Aktion schon los!

Unser Projekt ‚Hansa blüht auf - Lebendige Balkone‘ soll Besitzer*innen von Balkonen ein niedrigschwelliges Angebot bieten, ihre Kästen und Kübel mit dekorativen und zugleich insektenfreundlichen Pflanzen zu bestücken. Denn meist belegen kurzlebige, züchterisch stark veränderte Zierpflanzen (z. B. Pelargonien, „Geranien“) den raren Platz auf dem Balkon, oft mit gefüllten und somit unfruchtbaren Blüten.
Wir möchten als leicht verfügbare Alternative Pflanzen verteilen, die dekorativ sind UND ernsthaft Insekten als Nahrung, Nistplatz und Unterschlupf dienen. So bekommen selbst Spezialisten wie die Natternkopf-Mauerbiene den passenden Pollen für ihren Nachwuchs und Larven von Käfern oder Faltern finden heimische Arten, auf deren Blätter sie angewiesen sind. Den Generalisten unter den Insekten kommt die neue Bepflanzung ebenfalls zugute, indem sie fruchtbare Blüten mit zugänglichem Nektar finden.
Auch den Menschen bieten diese Pflanzen viele Vorteile: Es wird eine Mischung aus insektentauglichen Kräutern, heimischen und, wie die Kräuter, teils essbaren Blühpflanzen und Wildtomaten werden. Zudem sind alle Pflanzen den Standortbedingungen des Balkons angepasst (eher trocken, heiß, teils windig, wenig Bodentiefe) und somit recht pflegeleicht. Das rege Insektenleben wird zu manch einer Beobachtungspause einladen, was umfassende Entspannung zur Folge hat. Durch überwiegend mehrjährige Pflanzen plus evtl. punktuelle Gehölzen müssen die Balkone außerdem nicht jedes Jahr neu hergerichtet werden. Möglicherweise gewinnen wir durch die Verteilaktion mit Rat und ggfs. Begleitung sogar Balkonist*innen, die bisher nicht gegärtnert haben.
Das Pflanz- und Saatgut soll aus der Nähe kommen oder zumindest dort „aufgewachsen“ sein. Eine erste lokale Bioland-Gärtnerei wurde bereits als Projektpartnerin gewonnen, weitere werden aktuell akquiriert. Beim Substrat und der Gefäßwahl werden wir die mitmachenden Balkongärtner*innen unterstützen. Die Verteilaktion wird rechtzeitig im Viertel angekündigt, sodass sich Interessierte anmelden, zudem wird sie von Umweltbildung & praktischem Rat zum Umgang mit den Pflanzen flankiert sein und schließlich konform mit den Infektionsschutz-Regeln ablaufen. Denkbar sind darüber hinaus mehrere Verteilaktionen in verschiedenen Monaten, wobei sowohl die Zahl der bestückten Balkone als auch die Pflanzenarten variieren (daher auch die gestaffelten Fördersummen).
Das Projekt setzt auf kostengünstige, ökologische Lösungen und ehrenamtliches Engagement.
Unser kleines Bündnis aus einer in mehreren Projekten des Hansaforums bereits aktiven Hobbygärtnerin und Sozialpädagogin (Tine), einer Landschaftsarchitektur-Studentin (Monique) sowie einer Diplom-Geographin (Ulrike) schmiedet eifrig Ideen für einen sorgfältig geplanten Ablauf. Es bestehen direkte Kontakte zum Studentischen Garten des AstA, den NABU-AGs Botanik & Naturgarten sowie dem Wildbienenprojekt des Hansaforums und dem aus Hansaforums-Projekten entsprungenen Runden Tisch Grüne Oasen.
Weitere Team-Mitglieder sind herzlich willkommen! ?

Vision für's Viertel

Bereits im Februar erblühen auf den Balkonen die ersten, aus den vergangenen Jahren erhaltenen oder im Herbst gesteckten Frühblüher, sodass zum Beispiel bereits ende Februar schlüpfende gehörnte Mauerbienen Nahrung finden. Sobald es wärmer wird schlagen die seit mehreren Jahren dort wachsenden Stauden und Kräuter aus. Für den ersten Frühlingsstrauß muss keiner auf den Markt fahren, sondern pflückt ihn sich auf dem eigenen Balkon. Frische Kräuter werden nicht in Plastik im Supermarkt geholt, sondern direkt frisch vom Balkon geschnitten. Aus im Herbst gesammeltem Saatgut werden Lücken gefüllt, was man selbst nicht hat erfragt man sich bei Freund*innen und Nachbar*innen. Dabei tauscht man direkt noch Tips und Tricks zur Pflege und bombastisch groß gewordenen Pflanzen aus und klärt, wer nächste Woche gießt während man selbst im Urlaub ist. Bis in den späten Herbst sieht man überall blühende Balkone, alle jahre wieder wundern sich Gärtnereien und Baumärkte, dass so wenige Menschen Torfprodukte und einjährige Zierpflanzen kaufen will.
Das alles wird natürlich von einer Menge Insektengesumme flankiert, vor dem inzwischen niemand mehr Angst hat :-)... Und so weiter!

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